Schachtanlage Asse
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Erst 2033 mit der Rückholung des Atommülls aus dem Schacht Asse beginnen zu wollen, ist ein gravierender Fehler. Schon jetzt sind das Salzbergwerk sowie die etwa 126.000 Fässer  mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall marode; außerdem dringen täglich etwa 12.000 Liter in die Asse ein. Für die Menschen unserer Region und die Umwelt ist das ein untragbares Risiko. Daher setze ich mich mit aller Kraft für eine raschere Rückholung der nuklearen Abfälle ein.

Damit insbesondere sicherheitstechnische Fragen der Entsorgung bzw. Endlagerung radioaktiver Abfälle besser geklärt werden können, unterstütze ich die Gründung eines Instituts für Endlagerforschung in meinem Wahlkreis. Nur hier lassen sich Theorie und Praxis effektiv miteinander verbinden. 

Um die Belastungen für unsere Region immerhin finanziell abmildern zu können, forderte ich schon vor meiner Wahl in den Deutschen Bundestag einen Asse-Fonds. Ein großer Erfolg für die Menschen vor Ort ist, dass ein Nachteilsausgleich mit Namen "Zukunftsfonds Asse" ab 2014 mit 1 Million Euro im Bundeshaushalt veranschlagt ist und ab 2015 jährlich 3 Millionen Euro eingeplant werden sollen.